Ich habe einen Hinweis bekommen, dass man in meinem Blog keine Kommentare anbringen kann.
Und tatsächlich - von einem fremden Computer aus geht das nicht, und ich habe leider nichts davon bemerkt.
Wie schlecht!
Ich hatte die gleiche Frage letztes Jahr schon einmal, und ich konnte das dann bei den Grundeinstellungen ändern, resp. freigeben.
Ich glaubte dann, das Problem sei gelöst.
Nun habe ich aber feststellen müssen, dass sich die Freigabe nur auf den einen Blog bezieht, d.h. auf das Jahr 2014.
Beim neuen Blog fürs laufende Jahr ist die Grundeinstellung bei den Kommentaren automatisch wieder auf "nur für registrierte Nutzer" gesetzt, anstatt "alle".
Natürlich habe ich das jetzt geändert - aber leider ist halt schon Juli.
Ich entschuldige mich bei allen, die allenfalls (erfolglos) versucht haben einen Kommentar zu schreiben, das war selbstverständlich nicht meine Absicht - ganz im Gegenteil: ich freue mich stets über irgendwelchen Feedback!
Danke Bernard für den wertvollenHinweis!
Nun geht mein Blog schon ins 4. Jahr!
Und er verändert sich stetig.
Waren anfänglich lange Touren bei jedem Wetter mit wenigen einfachen Bildern angesagt, so interessieren mich jetzt vor allem schöne Fotomotive - natürlich immer noch auf ausgedehnten Wanderungen und Bike-Touren.
Dafür weiche ich auch gerne auf einen sonnigen Tag aus, selbst wenn ich damit gelegentlich den Mittwoch verlassen muss. Aber natürlich bleibt in der Regel der Mittwoch "mein Tourentag".
In diesem Jahr werde ich zusätzlich zum Mittwoch auch am Donnerstag frei machen.
Das erweitert natürlich die Möglichkeiten enorm. So kommen nun auch einmal 2-tägige Wanderungen zu abgelegenen SAC-Hütten in Frage, oder auch eine Tour zur Greina-Hochebene, die ich schon lange einmal besuchen wollte.
Links zu den früheren Touren:
2012: mittwochstouren.blogspot.com
2013: mittwochstouren13.blogspot.com
2014: mittwochstouren14.blogspot.com
Kontakt: alfred-lehmann@bluewin.ch
Montag, 13. Juli 2015
Donnerstag, 9. Juli 2015
9.7.2015 Mit dem Bike: Villeneuve - Col de Chaude - Col de Jaman - Montreux; rund um den Rochers de Naye
Diese Tour hat mir Bernard empfohlen.
Er hat schon im Jahr seines 60. Geburtstags 60 Berggipfel bestiegen und darüber ein Fotobuch gestaltet.
In diesem Jahr wird er 70, und da plant er sage und schreibe 70 Pässe zu überqueren!
Meine Bewunderung ist Dir sicher, Bernard!
Diese heutige Tour mit 2 Bikepässen ist (für meine Verhältnisse) nicht von schlechten Eltern, wird doch am Abend eine "2" stehen bei der zurückgelegten Höhendifferenz - das ist selten bei mir.
Am Morgen in Villeneuve gönne ich mir zu allererst einen Kaffee am See - das ist schon mal ein guter Start!
Gleich nach dem Bahnhof geht's flott zur Sache:
Eine einheimische Frau, auch schon leicht ergraut (ich trage einen Helm) bricht in Jubelstürme aus, als ich mit den 19% neben ihr vorbeifahre...
Das gibt Mumm! - hoffentlich reichts für die nächsten 16 km!
Natürlich kann ich jetzt unmöglich absteigen, muss warten bis sie entschwunden ist...
Erster Blick auf den Genfersee, ..
... und bergwärts:
Ich nehme dann ein kleines Fahrsträsschen zum Col de Chaude, etwas weniger steil als der happige Diretissima-Wanderweg. Ich würde dort ja sowieso den Grip nicht mehr auf den Boden bringen...
(wer das nicht versteht, kann da nachlesen: 16.4.2014 Wanderung Schwägalp - Kronberg)
Unterwegs:
Für diesen schönen (nicht alltäglichen) Schachbrettfalter nehme ich mir natürlich gerne Zeit. Ich bin nicht unglücklich, dass er mir noch ein paarmal davonfliegt, so gibts eine gute Verschnaufpause für mich!
Diesen hier finde ich nicht im Buch - eine Art von Scheckenfalter kommt ihm noch am nächsten. Ich suche dann noch weiter in meinen Büchern (andere würden natürlich im Internet nachsehen - ich wäre ja froh um einen Tip, was dort so alles steht.. :)
Er hat schon im Jahr seines 60. Geburtstags 60 Berggipfel bestiegen und darüber ein Fotobuch gestaltet.
In diesem Jahr wird er 70, und da plant er sage und schreibe 70 Pässe zu überqueren!
Meine Bewunderung ist Dir sicher, Bernard!
Diese heutige Tour mit 2 Bikepässen ist (für meine Verhältnisse) nicht von schlechten Eltern, wird doch am Abend eine "2" stehen bei der zurückgelegten Höhendifferenz - das ist selten bei mir.
Am Morgen in Villeneuve gönne ich mir zu allererst einen Kaffee am See - das ist schon mal ein guter Start!
Gleich nach dem Bahnhof geht's flott zur Sache:
Eine einheimische Frau, auch schon leicht ergraut (ich trage einen Helm) bricht in Jubelstürme aus, als ich mit den 19% neben ihr vorbeifahre...
Das gibt Mumm! - hoffentlich reichts für die nächsten 16 km!
Natürlich kann ich jetzt unmöglich absteigen, muss warten bis sie entschwunden ist...
Erster Blick auf den Genfersee, ..
... und bergwärts:
Ich nehme dann ein kleines Fahrsträsschen zum Col de Chaude, etwas weniger steil als der happige Diretissima-Wanderweg. Ich würde dort ja sowieso den Grip nicht mehr auf den Boden bringen...
(wer das nicht versteht, kann da nachlesen: 16.4.2014 Wanderung Schwägalp - Kronberg)
Unterwegs:
Für diesen schönen (nicht alltäglichen) Schachbrettfalter nehme ich mir natürlich gerne Zeit. Ich bin nicht unglücklich, dass er mir noch ein paarmal davonfliegt, so gibts eine gute Verschnaufpause für mich!
Diesen hier finde ich nicht im Buch - eine Art von Scheckenfalter kommt ihm noch am nächsten. Ich suche dann noch weiter in meinen Büchern (andere würden natürlich im Internet nachsehen - ich wäre ja froh um einen Tip, was dort so alles steht.. :)
Der Col de Chaude kommt in Sicht:
Wenn ich dann demnächst einmal mit Samuel auf eine Biketour gehen will, dann werde ich (fototechnisch gesehen) ganz hartes Brot essen müssen. Samuel wird dann nicht bei jedem Blüemli anhalten wollen.
Drum muss ich das heute noch ausleben:
Ich kenne von früheren Blogs nun schon eine ganze Reihe von Schmetterlingen und bemerke es drum sogleich, als an einer Felswand ein besonderer Leckerbissen umherfliegt.
Es dauert eine ganze Weile, bis der seltene Falter wieder auftaucht, in meiner Reichweite absitzt und ich erst noch den kurzen Moment mit offenen Flügeln erwische:
Ein Glücksfall!
Ich bin recht sicher, dass das ein Braunauge ist.
Die ganze Uebung dauerte schon etwa eine halbe Stunde, Samuel!
Schön! Nicht? :)
Um die Mittagszeit bin ich auf der ersten Passhöhe:
Was dann folgt gehört nicht zum Schönsten, was ich auf dem Bike schon erlebt habe.
Die Abfahrt hinunter in die Nähe des Lac Hongrin ist eigentlich ein Kuh-Trampelpfad mit vielen Steinen und Wurzeln. Ich fahre ganz langsam und vorsichtig, muss aber den Grossteil der 500m zu Fuss hinuntergehen.
Auch das tief eingeschnittene verlassene Tal mit dem dünnen Wässerchen aus dem Lac Hongrin ist mehr oder weniger Tristesse.
Erst beim Wiederanstieg Richtung Col de Jaman wirds wieder heller und schön, und sogleich steht eine Buvette am Strässchen, die man unbedingt berücksichtigen muss (und mir ist sowieso das Flüssige ausgegangen):
Ganz in der Nähe direkt an meinem Weg ist der Tunneleingang resp. -ausgang der MOB zwischen Montbovon und Les Avants. Ich sehe, dass gemäss Fahrplan gleich ein Zug herauskommen wird und warte drum einen Moment:
Weiter im Anstieg zum Col de Jaman:
Und schliesslich komme ich oben auf der Passhöhe an und freue mich über die schöne Aussicht:
Die beiden Anstiege waren heute der schönere Teil der Tour!
Donnerstag, 2. Juli 2015
1.7.2015 Wanderung von Isenfluh zu den Lobhörnern
Zu allererst noch eine Korrektur zum letzten Blog vom 24.6. (Gemmenalphorn) für alle, die ihn schon vor Donnerstag abends gelesen haben und die "es" gemerkt haben: Ich habe dort einen Steinbock als eine Gemse oder meinetwegen auch Gämse beschrieben. Ich war einfach überzeugt und habe zu wenig genau hingeschaut - ich sehe die ja auch nicht alle Tage so aus der Nähe... aber trotzdem: ein grober Schnitzer!
Heute nun beim Startort Isenfluh oberhalb von Zweilütschinen - hartes Brot die Landwirtschaft hier oben!
Auf dem Anstieg von Isenfluh nach Sulwald hat es viele schöne Akelei - ich schaue diese schönen Blumen immer gerne an:
Während ich diesem Schmetterling zum Fotografieren nachstelle, setzt er sich einfach auf meinen Wanderstock:
"Angriff ist die beste Verteidigung" wird er sich gesagt haben und landet dann gleich noch auf meinem Schuh:
Schmetterlinge sollen ja einen unwahrscheinlich feinen Geruchsinn (in ihren Fühlern) haben.
Ich habe nachgelesen: Die Männchen können die speziellen Duftstoffe von Weibchen (sog. Pheromone) über mehrere Kilometer riechen!
Ob da wohl mein Schuh auch...?
Hier meine 3 Hüte, die ich heute dabei habe:
Links mein neuer Wanderhut, dann das Propeller-Käppi. Dieses habe ich auf einem Markt in Rüdesheim am Rhein gefunden - eine kleine Solarzelle treibt einen Propeller an, das gibt ein spürbares Lüftchen. Kein schlechtes Outfit für heute, bei Windstille und gegen 30 Grad an der prallen Sonne.
Und schliesslich noch mein Velohelm gegen allfälligen Steinschlag bei den Lobhörnern.
Artenreiche farbige Blumenwiesen:
Je weiter ich nach oben komme, desto mehr kehre ich nochmal in den Bergfrühling zurück:
Dazu immer wieder der Ausblick auf die bekannten Gipfel:
Erst in der letzten halben Stunde des Wegs kommen die imposanten Lobhörner in Sicht:
Eine Gruppe von Schneefinken fliegt hier umher. Man kennt sie im Flug sofort an den auffallend weissen Flügeln:
Ich habe diese Tour vor Jahren schon einmal mit Jörg gemacht und kenne den Weg.
Hier wechsle ich von Hut Nr 2 auf Nr 3.
Der Weg führt links direkt den Felsen entlang.
Ich habe auch schon daran gedacht, und dann im Buch auch noch gelesen, dass es in diesen Felsen auch mal einen Steinschlag geben könnte, ich besitze aber keinen Kletterhelm.
"Fürs Gröbste reichts" kann man hier nicht sagen, denn gerade fürs Grobe wäre der Velohelm ungenügend, doch für kleinere Steine wäre er einfach etwas besser als gar nichts.
Aber vor allem halte ich die Ohren wachsam offen und schaue permanent nach oben!
Hier findet man dann schöne Blumengruppen in kargster Umgebung:
Meine Tour endet hier, ich nehme etwas weiter unten mein Picknick und wechsle wieder auf Hut Nr 2.
Für andere beginnt da die eigentliche Tour erst - mit der "Ueberschreitung" der Lobhörner, wie man dem etwas verharmlosend sagt:
Auf dem Rückweg begegne ich nochmal einem sehr schönen Schmetterling, er ist etwas kleiner als die üblichen Falter:
Ich will noch ein paar Bilder machen, aber er ist immer "zu". Als ich ihn aufscheuchen will (um ihn nochmal offen zu sehen) steigt er einfach auf meinen Finger um....
... und bleibt dann für die nächsten ca.25 Bilder ganz ruhig dort:
Erst als ich ihn mit einem Grashalm am Bauch kitzle, macht er die Flügel nochmal auf:
Nach meinem Buch dürfte es sich um einen Scheckenfalter handeln; davon gibt es noch viele Untergruppen, die ich nicht unterscheiden kann.
In diesem kleinen 4-plätzigen Gondeli gehts dann wieder von Sulwald hinunter nach Isenfluh.
Schön und imposant war es heute!
Heute nun beim Startort Isenfluh oberhalb von Zweilütschinen - hartes Brot die Landwirtschaft hier oben!
Auf dem Anstieg von Isenfluh nach Sulwald hat es viele schöne Akelei - ich schaue diese schönen Blumen immer gerne an:
Während ich diesem Schmetterling zum Fotografieren nachstelle, setzt er sich einfach auf meinen Wanderstock:
"Angriff ist die beste Verteidigung" wird er sich gesagt haben und landet dann gleich noch auf meinem Schuh:
Schmetterlinge sollen ja einen unwahrscheinlich feinen Geruchsinn (in ihren Fühlern) haben.
Ich habe nachgelesen: Die Männchen können die speziellen Duftstoffe von Weibchen (sog. Pheromone) über mehrere Kilometer riechen!
Ob da wohl mein Schuh auch...?
Hier meine 3 Hüte, die ich heute dabei habe:
Links mein neuer Wanderhut, dann das Propeller-Käppi. Dieses habe ich auf einem Markt in Rüdesheim am Rhein gefunden - eine kleine Solarzelle treibt einen Propeller an, das gibt ein spürbares Lüftchen. Kein schlechtes Outfit für heute, bei Windstille und gegen 30 Grad an der prallen Sonne.
Und schliesslich noch mein Velohelm gegen allfälligen Steinschlag bei den Lobhörnern.
Artenreiche farbige Blumenwiesen:
Je weiter ich nach oben komme, desto mehr kehre ich nochmal in den Bergfrühling zurück:
Dazu immer wieder der Ausblick auf die bekannten Gipfel:
Erst in der letzten halben Stunde des Wegs kommen die imposanten Lobhörner in Sicht:
Eine Gruppe von Schneefinken fliegt hier umher. Man kennt sie im Flug sofort an den auffallend weissen Flügeln:
Ich habe diese Tour vor Jahren schon einmal mit Jörg gemacht und kenne den Weg.
Hier wechsle ich von Hut Nr 2 auf Nr 3.
Der Weg führt links direkt den Felsen entlang.
Ich habe auch schon daran gedacht, und dann im Buch auch noch gelesen, dass es in diesen Felsen auch mal einen Steinschlag geben könnte, ich besitze aber keinen Kletterhelm.
"Fürs Gröbste reichts" kann man hier nicht sagen, denn gerade fürs Grobe wäre der Velohelm ungenügend, doch für kleinere Steine wäre er einfach etwas besser als gar nichts.
Aber vor allem halte ich die Ohren wachsam offen und schaue permanent nach oben!
Hier findet man dann schöne Blumengruppen in kargster Umgebung:
Meine Tour endet hier, ich nehme etwas weiter unten mein Picknick und wechsle wieder auf Hut Nr 2.
Für andere beginnt da die eigentliche Tour erst - mit der "Ueberschreitung" der Lobhörner, wie man dem etwas verharmlosend sagt:
Auf dem Rückweg begegne ich nochmal einem sehr schönen Schmetterling, er ist etwas kleiner als die üblichen Falter:
Ich will noch ein paar Bilder machen, aber er ist immer "zu". Als ich ihn aufscheuchen will (um ihn nochmal offen zu sehen) steigt er einfach auf meinen Finger um....
... und bleibt dann für die nächsten ca.25 Bilder ganz ruhig dort:
Erst als ich ihn mit einem Grashalm am Bauch kitzle, macht er die Flügel nochmal auf:
Nach meinem Buch dürfte es sich um einen Scheckenfalter handeln; davon gibt es noch viele Untergruppen, die ich nicht unterscheiden kann.
In diesem kleinen 4-plätzigen Gondeli gehts dann wieder von Sulwald hinunter nach Isenfluh.
Schön und imposant war es heute!
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